Der perfekte Liebhaber

Über 85% der Deutschen sind schon einmal fremd gegangen- wenn nicht körperlich, dann zumindest emotional oder in Gedanken. Aber wie soll er denn sein, der/die perfekte Liebhaber/in? Die meisten beantworten diese Frage mit der Aussage, dass er/sie die eigenen Vorlieben, Neigungen und Fantasien teilen sollte, denn oft könne man diese in einer festen Partnerschaft nicht ausleben. Das hängt damit zusammen, dass in einer festen Bindung mehr zählt als körperliche Liebe und oft auch Scham die Partner hindert, sich zu offenbaren. Weiterhin muss der/die Liebhaber/in vor allem eine enorm anziehende und erotische Optik und Ära haben, sodass man sich stets zueinander hingezogen fühlt. Während einer Affäre muss man das Gefühl haben trotzdem frei zu sein und keine Verpflichtungen einzugehen, sagen viele Personen, die feste LiebhaberInnen haben. Denn durch Pflichten und Verantwortung entstehen in Beziehungen Streitereien, Diskussionen und Auseinandersetzungen, man muss sich anpassen, kompromissfähig sein und auch mal nachgeben können damit es funktioniert. Bei seinem/r Liebhaber/in brauch man das nicht- und will das auch nicht!

Sich fallen lassen und ausleben können und den Kopf frei kriegen tragen dazu bei, dass LiebhaberInnen gut tun können, vorausgesetzt man kann das Gewissen ausschalten. Doch
diejenigen, die sich eine/n Liebhaber/in anlächeln können das zumeist mit ihrem Gewissen vereinbaren, weniger diejenigen die aus dem Affekt fremdgehen bzw. einmalig fremdgehen.
Der/die perfekte Liebhaber/in sollte demnach auch keine Ansprüche stellen und dem Fremdgeher etwas geben, was er/sie in seiner/ihrer festen Partnerschaft nicht (mehr) bekommt.

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